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Methodik

So vergleichen wir

Neun Kriterien, offene Gewichtung, nachvollziehbare Quellen – und ehrlich gesagt, was wir nicht tun.

Kurz & klar

Wir vergleichen Oberfräsen anhand von neun Kriterien – von Leistung und Hubhöhe bis Absaugung und Gewicht – auf Basis von Herstellerangaben, aktuellen Produktdaten und zitierten Tests anderer Redaktionen. Eigene Labortests führen wir nicht durch, deshalb vergeben wir keine Testsiegel, sondern Empfehlungen für bestimmte Einsatzzwecke.

Was wir tun – und was nicht

Wir sammeln die technischen Daten jedes Geräts aus Herstellerangaben, prüfen sie gegen die Produktdaten aus der Schnittstelle des Amazon-Partnerprogramms und ordnen jedes Modell nach denselben Kriterien ein. Dazu fassen wir Tests anderer Redaktionen zusammen, sofern es welche gibt – immer mit Quelle.

Wir führen keine eigenen Praxistests im Labor oder in der Werkstatt durch. Deshalb sprechen wir von „Vergleich“ und „Unsere Empfehlung“ und vergeben keine Siegel. Sobald wir Geräte selbst ausprobieren, kennzeichnen wir das ausdrücklich auf der jeweiligen Seite.

Die neun Vergleichskriterien für Oberfräsen

Kriterium Worauf wir achten Gewicht
Leistung Nennleistung in Watt bzw. Akkuspannung; bei Akku zusätzlich bürstenloser Motor 15 %
Spannzangen Welche Schaftdurchmesser (6, 8, 12 mm bzw. 1/4 und 1/2 Zoll) ab Werk passen 15 %
Hubhöhe Wie tief die Fräse eintauchen kann (Tauchtiefe) 10 %
Drehzahl & Elektronik Drehzahlbereich, Regelung, Konstantelektronik, Sanftanlauf 10 %
Feinjustierung Feineinstellung der Frästiefe, Revolveranschlag, Ablesbarkeit 10 %
Basis-Optionen Feste Basis, Tauchbasis, Kantenmodul, Eignung für den Frästisch 10 %
Absaugung Absaugstutzen, Späneschutz, Anschluss an Werkstattsauger 10 %
Zubehör ab Werk Parallelanschlag, Kopierhülse, Führungsschienen-Adapter, Koffer 10 %
Gewicht & Handling Gewicht, Griffe, Sicht auf den Fräser, Kabel- bzw. Akkuführung 10 %

Die Gewichtung spiegelt, was für die meisten Heimwerker beim Kauf den größten Unterschied macht. Für Profi-Seiten weisen wir abweichende Schwerpunkte im Text aus.

Für Kantenfräsen gewichten wir Handling und Basis-Optionen stärker, für Fräser zählen Schneidstoff (Hartmetall, Vollhartmetall), Schaftdurchmesser, Lagerqualität und Aufbewahrung; bei Frästischen Plattengröße, Anschlag, Absaugung und Kompatibilität mit gängigen Fräsen.

Woher die Daten kommen

  • Technische Daten: Datenblätter und Anleitungen der Hersteller. Gibt es Abweichungen zwischen Quellen, nennen wir den Herstellerwert.
  • Preise, Bilder und Bestsellerränge: automatisch aus der Schnittstelle des Amazon-Partnerprogramms, mit Datum und Uhrzeit. Preise zeigen wir nur, wenn der Abruf weniger als 24 Stunden alt ist.
  • Fremde Tests: Ergebnisse anderer Redaktionen fassen wir zusammen und verlinken die Quelle. Wir übernehmen keine Noten als unsere eigenen.
  • Keine Kundenbewertungen: Sterne und Rezensionen von Händlerseiten übernehmen wir nicht.

Wie eine Empfehlung entsteht

  1. Wir definieren Einsatzprofile, zum Beispiel „Kanten abrunden und Kleinteile“, „Nuten und Profile“, „Dauerbetrieb im Frästisch“ oder „Montage mit Akku“.
  2. Für jedes Profil ordnen wir die Geräte nach den Kriterien ein und prüfen, welche Lücken ein Modell hat (zum Beispiel keine 8-mm-Spannzange ab Werk).
  3. Wir benennen pro Vergleich in der Regel drei Empfehlungen: eine Gesamtempfehlung, einen Preis-Leistungs-Tipp und eine Budget-Wahl.
  4. Wir rechnen die realen Einstiegskosten mit: Gerät plus nötiges Zubehör und bei Akku-Geräten Akku und Ladegerät.

Aktualisierung

Vergleiche überprüfen wir mindestens quartalsweise und vor großen Rabattaktionen. Neue Modelle nehmen wir auf, wenn sie im deutschen Handel verfügbar sind und belastbare Herstellerdaten vorliegen.

Unsere Tools

Der Oberfräsen-Finder ordnet dir anhand von fünf Fragen eine Empfehlung zu. Der Fräser-Drehzahl-Rechner berechnet die passende Drehzahl aus Fräserdurchmesser und Werkstoff. Die Rechenwege legen wir auf den jeweiligen Seiten offen.