Kurz & klar
Ein Frästisch besteht aus einer stabilen Tischplatte von mehr als 30 mm Dicke, einem Unterbau, einer Einlegeplatte für die Oberfräse und einem Anschlag. Die Oberkante legst du etwa 10 bis 15 cm unter deine Ellenbogenhöhe. Mit Not-Aus-Schalter, Federbrett, Fräserschutz und Absaugung wird aus der Werkbank-Erweiterung ein sicherer Arbeitsplatz.
Eine Oberfräse in der Hand führt das Werkzeug über das Holz. Am Frästisch ist es umgekehrt: Der Fräser steckt fest im Tisch, und du schiebst das Werkstück daran vorbei. Das ist die sichere Wahl für kleine Teile und Leisten. Die Redaktion von heimwerker.de schreibt dazu, die Oberfräse lasse sich bei kleinen Werkstücken „nur sehr schwer und mit erhöhtem Unfallrisiko“ nutzen. Ein Frästisch erweitere den Arbeitsbereich und erhöhe die Arbeitssicherheit.
Diese Anleitung zeigt dir, wie du einen Frästisch aus Multiplex baust: mit Stückliste, einem Maßvorschlag und einer Arbeitshöhe, die zu deinem Körper passt. Du lernst auch, wann Kaufen sinnvoller ist als Bauen, zum Beispiel bei der Einlegeplatte. Den Überblick über fertige Modelle findest du auf der Seite Frästische im Vergleich.
Das brauchst du: Material und Stückliste
Der Bau eines Frästisches lässt sich sehr unterschiedlich lösen. Hier geht es um eine robuste Standardlösung aus Multiplex. Die Maße unten sind ein Vorschlag, den du an deinen Platz und an deine Einlegeplatte anpasst.
| Teil | Maß (Vorschlag) | Material | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Tischplatte | 800 × 500 mm, zwei Lagen à 18 mm | Multiplex | Verleimt über 30 mm dick, später Ausschnitt für die Einlegeplatte |
| Beine oder Seitenwände | je nach Arbeitshöhe, siehe unten | Multiplex 18 mm oder Kantholz | Mit Querstreben aussteifen |
| Querstreben | 4 Stück, Länge nach Breite des Unterbaus | Multiplex 18 mm | Oben und unten, verschraubt und verleimt |
| Anschlagkörper | 800 × 100 mm, Höhe 70 bis 100 mm | Multiplex 18 mm | Mit Langlöchern zum Verschieben |
| Anschlagverstärkung | 2 Stück als Winkelstützen | Multiplex 18 mm | Hält den Anschlag rechtwinklig |
| Schutzkasten Absaugung | nach Absaugschlauch | Multiplex oder MDF | Für Späne hinter dem Fräser |
| Schalterkonsole | an der Vorderkante | Multiplex 18 mm | Für Not-Aus und Hauptschalter |
Quelle: Maßvorschlag der Redaktion; Mindestdicke der Tischplatte nach heimwerker.de.
Als Werkzeug brauchst du Messmittel, Schraubzwingen, einen Akkuschrauber, eine Stichsäge und eine Oberfräse mit Führungsschiene oder Richtscheit. Dazu kommen Holzleim und Schrauben. Multiplex hat den Vorteil, dass die Kreuzlagen kaum verziehen und die Schnittkanten stabil bleiben. Er wird aus mehreren Furnierlagen verleimt. Wichtig ist eine absolut ebene Platte, denn jede Welle in der Tischfläche überträgt sich auf dein Werkstück.
Zur Tischplatte nennt heimwerker.de ausdrücklich: stabil, gerade und mehr als 30 mm dick. Zwei verleimte Lagen Multiplex à 18 mm kommen auf 36 mm und erfüllen das. Als Alternative eignet sich eine Küchenarbeitsplatte, die mit 60 cm Tiefe eine große, glatte Auflagefläche bietet.
Die Einlegeplatte kaufst du besser, als sie selbst zu bauen. Ein Beispiel ist das Set Frdhee Einlegeplatte-Set* aus Aluminium. Laut Hersteller misst die Platte 240 × 200 mm und hat zwei Lochbilder: 85 × 85 mm für größere Fräsen und 70 × 60 mm für kleinere Kantenfräsen. Im Lieferumfang stecken außerdem ein verschiebbarer Anschlag und zwei Staubringe. Vergleiche das Lochbild mit der Grundplatte deiner Oberfräse, bevor du bestellst.
Wie hoch muss der Frästisch sein?
Die Arbeitshöhe entscheidet darüber, ob du entspannt und kontrolliert arbeitest. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) nennt in ihrer Praxishilfe zur Steharbeit eine Faustregel: Die richtige Arbeitshöhe liegt für die meisten Tätigkeiten bei etwa 10 bis 15 cm unter der Ellenbogenhöhe. Nur für kraftbetonte Arbeiten empfiehlt sie 15 bis 40 cm darunter. Je nach Körpergröße liegt die optimale Arbeitshöhe laut BGN zwischen 85 und 110 cm über dem Boden. Das Merkblatt richtet sich an Steharbeitsplätze allgemein und gilt damit auch für deine Werkstatt.
So wendest du die Regel an:
- Stell dich gerade hin und miss die Höhe deines Ellenbogens vom Boden aus bei locker hängenden, angewinkelten Armen.
- Ziehe 10 bis 15 cm ab. Das ist die Höhe der Tischoberfläche.
- Rechne die Höhe der Tischplatte mit ein, die oben aufliegt. Bei zwei Lagen Multiplex sind das 36 mm.
Ein Rechenbeispiel: Liegt dein Ellenbogen bei 105 cm, kommt die Tischoberkante auf etwa 90 bis 95 cm. Bei 36 mm Plattendicke sind die Beine dann rund 86 bis 91 cm hoch. Stell den Tisch lieber etwas zu niedrig als zu hoch, denn beim Schieben von Werkstücken drückst du nach unten. Wenn du den Tisch in die Werkbank einbaust, gilt die Höhe der Werkbank. Ist sie zu hoch, hilft ein kleines Podest.
Die Schritte im Überblick
Schritt 1: Tischplatte zuschneiden und verleimen
Schneide beide Lagen Multiplex auf Maß. Verleime sie vollflächig und presse sie mit vielen Schraubzwingen oder Gewichten, bis der Leim abgebunden hat. Prüfe die Fläche danach mit einem langen Richtscheit. Spalte unter dem Richtscheit sind ein Warnsignal, denn ein Tisch, der nicht eben ist, führt zu schiefen Fräsungen. Lass die Platte flach liegen, bis sie ganz trocken ist.
Schritt 2: Ausschnitt für die Einlegeplatte anzeichnen
Lege die Einlegeplatte mittig, aber leicht nach hinten versetzt auf die Tischplatte. Vor dem Anschlag brauchst du Platz zum Auflegen des Werkstücks. Vorne und hinten muss genug Holz stehen bleiben, damit die Tischplatte stabil bleibt. Das betont auch heimwerker.de beim Einbau eines fertigen Frästisches in eine Arbeitsplatte. Zeichne die Außenkontur der Platte und den Fräserdurchlass an.
Schritt 3: Falz für die Einlegeplatte fräsen
Die Einlegeplatte soll bündig mit der Tischoberfläche abschließen. Dazu fräst du einen Falz in die Oberseite, tief genug für die Plattendicke. Arbeite mit einer Führungsschiene oder einer festgespannten Leiste und in mehreren Zustellungen. Das Vorgehen entspricht dem Einbau, den heimwerker.de beschreibt: Der Falz wird mit der Oberfräse entlang einer Führung gefräst, und Anschläge verhindern, dass du über die Linie hinausfräst. Heimwerker.de weist darauf hin, die Fräserschneiden beim Einrichten der Anschläge in Richtung des Anschlags zu drehen, weil sie später die äußere Fräskante bilden. Die Tiefe sollte ein kleines Stück größer sein als die Plattendicke, damit du die Platte mit Stellschrauben auf Höhe bringst. Was eine Einlegeplatte genau ist, steht im Glossar.
Schritt 4: Ausschnitt für den Fräser und die Fräse sägen
Unter der Einlegeplatte brauchst du Platz für die Oberfräse. Säge das Material mit der Stichsäge aus. Heimwerker.de rät hier, nur so viel wegzunehmen wie nötig, denn jedes ausgesägte Stück kostet Stabilität. Setze die Fräse vor dem Sägen kurz in der Platte an, damit du den Platzbedarf für Griffe, Absaugstutzen und Hub abschätzt.
Schritt 5: Unterbau bauen
Verschraube und verleime Beine und Querstreben zu einem Rahmen. Der Rahmen muss ohne Wackeln stehen, denn Vibrationen übertragen sich in den Schnitt. Sitzen die Verbindungen satt, verschraubst du die Tischplatte von unten mit Winkeln oder Schrauben aus dem Rahmen heraus. Achte darauf, dass die Köpfe nicht auf der Tischfläche zu sehen sind.
Schritt 6: Anschlag bauen
Der Anschlag führt das Werkstück gerade am Fräser entlang. Baue ihn aus zwei rechtwinklig verleimten Streifen Multiplex mit einer Aussparung für den Fräser. Die Langlöcher erlauben das Verschieben, und Winkelstützen halten ihn senkrecht. Hinter dem Anschlag sitzt der Absaugkasten. Er fängt Späne und Staub ab, bevor sie in den Raum gelangen. Zum Thema Absaugung findest du Hinweise in unserem Beitrag Absaugung für die Oberfräse.
Schritt 7: Oberfräse montieren und ausrichten
Befestige die Fräse an der Einlegeplatte und setze die Platte in den Falz. Prüfe mit einem Winkel und einem Richtscheit, dass Platte und Tischfläche auf einer Höhe liegen. Dreh die Spindel zur Kontrolle von Hand durch, bevor du den Strom einschaltest. Wichtig: Prüfe in der Bedienungsanleitung deiner Oberfräse, ob ein Betrieb am Tisch vorgesehen ist. Bei Bosch heißt es in der Anleitung zur POF 1400 ACE, dass der Ein-/Ausschalter aus Sicherheitsgründen nicht arretiert werden kann und im Betrieb dauernd gedrückt bleiben muss. Wer die Fräse unter dem Tisch einsetzt, braucht deshalb eine vom Hersteller zugelassene Lösung oder einen externen Schalter, siehe Abschnitt Sicherheit.
Einlegeplatte und Router-Lift: kaufen statt bauen
Zwei Teile lohnen den Kauf: die Einlegeplatte und, wenn du die Fräserhöhe oft ändern willst, ein Router-Lift. Eine selbst gefräste Holzplatte wird mit der Zeit unter dem Gewicht der Fräse durchhängen. Heimwerker.de sieht die Alu-Platte als stabil und in vielen Fällen ausreichend gerade, schränkt aber ein: Bei günstigen Modellen sei die Qualität unterschiedlich, im Bericht fiel ein Modell in der Mitte um bis zu 2 mm ab. Prüfe die Platte deshalb nach dem Auspacken mit einem Richtscheit.
Ein Router-Lift verstellt den Fräser von oben über einen Griff, ohne dass du unter den Tisch greifst. Das Modell XNZMYN laut Herstellerangaben hat eine Hubhöhe von bis zu 51 mm und ist ausgelegt für kleine Kantenfräsen mit einem Durchmesser zwischen 64 und 66 mm. Das ist wichtig: Für eine große Oberfräse mit Standardmotor passt das nicht.
XNZMYN Frästisch-Lift mit Einlegeplatte
Ideal für: Kleine Kantenfräsen mit 64 bis 66 mm Durchmesser
- Hubhöhe
- bis 51 mm
- Material
- Aluminiumlegierung
- Fräsen-Durchmesser
- 64 bis 66 mm
- Höhenverstellung über Griff
- Aluminium, rostfrei
- Nur für kleine Kantenfräsen
- Nicht für große Oberfräsen
Ein Lift ist ein Komfortgewinn, aber kein Muss. Wer eine große Oberfräse einsetzt, nimmt eher eine Einlegeplatte mit passendem Lochbild.
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Ob eine Fräse am Tisch eingesetzt werden darf und welche Modelle sich eignen, erklärt die Seite Oberfräsen für den Frästisch.
Sicherheit am Frästisch: Not-Aus, Federbrett, Fräserschutz
Ein Tisch, an dem das Werkstück mit der Hand am Fräser vorbeigeführt wird, bleibt ein gefährlicher Arbeitsplatz. Das sagt auch die DGUV in der Regel 109-606 für das Tischler- und Schreinerhandwerk: Es bestehe eine hohe Verletzungsgefahr am Fräswerkzeug, weil das Werkstück unmittelbar mit der Hand am Werkzeug vorbeigeschoben wird. Die Regel nennt als Ursachen für schwere Unfälle unzureichend verdeckte Fräswerkzeuge, Abrutschen vom Werkstück, keine sichere Werkstückführung, fehlende Rückschlagsicherung und eine falsche Wahl der Drehzahl. Diese Liste gilt für gewerbliche Maschinen, ist aber auch eine gute Checkliste für den Eigenbau.
Not-Aus-Schalter
Für gewerbliche Tischfräsmaschinen beschreibt die DGUV in FBHM-129, dass der Betätiger zum Ausschalten leicht erkennbar und schnell erreichbar sein muss. Als Beispiel nennt sie eine auffällige Kennzeichnung, etwa in Rot. Übertrage das auf deinen Tisch: Baue einen großen, roten Not-Aus-Taster an die Vorderkante, den du mit dem Knie oder der flachen Hand auslösen kannst, ohne den Blick vom Werkstück zu nehmen. Die Verdrahtung eines Schalters ist Sache einer Elektrofachkraft. Fertige Schalter-Steckdosenleisten mit Not-Aus-Taster gibt es im Fachhandel; achte auf einen Wiederanlaufschutz, damit die Fräse nach einem Stromausfall nicht von selbst anläuft.
Federbrett
Ein Federbrett hält das Werkstück gegen Tisch oder Anschlag und verhindert, dass es zurückschlägt. Du kannst es aus einem Brett mit eingesägten Fingern selbst bauen oder kaufen. Es klemmst du mit einer Zwinge am Tisch fest, sodass es vor dem Fräser Druck ausübt. Die DGUV beschreibt in FBHM-129 die entsprechenden Schutzeinrichtungen als Druckrollen und Druckschuh. Die Länge dieser Einrichtung muss größer sein als der größte Werkzeugdurchmesser, und das Werkstück muss beim Zuführen die erste Rolle oder den Druckschuh berühren, bevor es das Werkzeug berührt. Das Federbrett ist die Heimwerker-Variante davon.
Fräserschutz und Absaugung
Der Fräser soll möglichst verdeckt sein. Die DGUV verlangt für den gewerblichen Einsatz, dass der Zugriff auf das Werkzeug hinter den Anschlaglinealen verhindert ist, und dass die Tischöffnung durch Einlegeringe so weit wie möglich geschlossen wird. Das kannst du nachbauen: Verwende die kleinste passende Öffnung in der Einlegeplatte, bau eine transparente Schutzhaube über den Fräser und schließe den Absaugschlauch an den Kasten hinter dem Anschlag an. Die DGUV fordert zudem eine Absaugung über und unter dem Tisch entsprechend den Herstellervorgaben. Nutze einen Sauger, der für Holzstaub geeignet ist. Bosch weist in der Anleitung darauf hin, dass Stäube von Eiche und Buche als krebserzeugend gelten, und empfiehlt eine Atemschutzmaske der Filterklasse P2.
Schiebeholz und Spannlade
Kleine Teile schiebst du mit einem Schiebeholz. Für kurze Werkstücke, die du einsetzen musst, nutzt du eine Spannlade. Die DGUV nennt beide als bewährte Arbeitshilfen. Arbeite nie freihändig an der Tischkante, wenn kein Anschlag da ist: Beim Einsetzfräsen ohne Rückschlagsicherung besteht laut DGUV die Gefahr eines Werkstückrückschlags.
Der erste Probelauf
- Prüfe alle Schrauben, Zwingen und den festen Sitz der Einlegeplatte.
- Setze einen Fräser ein, mit Netzstecker gezogen. Der Schaft sollte so weit wie möglich in der Spannzange sitzen. Bosch nennt für die POF-Modelle mindestens 20 mm Einstecktiefe.
- Stell die Höhe bei stehender Maschine ein. Die Prüfung von Höhe und Frästiefe bei Stillstand empfiehlt auch die DGUV.
- Stell den Anschlag so ein, dass der Fräser nur wenig übersteht.
- Fräse eine Probe an einem Reststück. Führe es mit gleichmäßigem Vorschub gegen die Drehrichtung.
Wenn die Maschine am Tisch vibriert oder das Werkstück springt, liegt es meist an losen Teilen oder einem zu schweren Schnitt. Fräse tiefe Profile immer in mehreren Durchgängen. Auch Bosch rät bei größeren Frästiefen zu mehreren Bearbeitungsgängen mit jeweils geringer Spanabnahme.
Typische Fehler beim Selbstbau
- Tischplatte zu dünn: Unter 30 mm federt sie durch. Verleime zwei Lagen.
- Einlegeplatte nicht bündig: Jeder Absatz bleibt am Werkstück hängen. Stell sie mit Stellschrauben auf Höhe.
- Anschlag nicht rechtwinklig: Dann wird jede Kante schief. Prüfe mit dem Winkel.
- Keine Absaugung: In der schmalen Tischöffnung stauen sich Späne, der Fräser wird stumpf und das Holz brennt.
- Zu hoher Tisch: Du arbeitest mit gehobenen Schultern und verlierst Kontrolle.
- Schalter nicht erreichbar: Im Notfall verlierst du Sekunden. Setze den Not-Aus vorne an.
Zieht die Fräse am Tisch plötzlich weg oder rutscht der Fräser, lies auch den Beitrag Oberfräse zieht weg. Einen Überblick über alle Sicherheitsregeln gibt die Seite Sicherheit an der Oberfräse.
Häufige Fragen
Welches Holz eignet sich am besten für einen Frästisch?
Multiplex ist eine gute Wahl, weil es formstabil ist und die Kanten sauber bleiben. Alternativ funktioniert eine stabile Küchenarbeitsplatte. Heimwerker.de nennt als Anforderung an die Platte: stabil, gerade und mehr als 30 mm dick.
Wie dick muss die Tischplatte sein?
Mehr als 30 mm, so die Empfehlung von heimwerker.de. Zwei verleimte Lagen Multiplex mit je 18 mm erfüllen das. Dünnere Platten können unter dem Gewicht der Fräse durchhängen.
Wie hoch soll ein Frästisch sein?
Die BGN empfiehlt für die meisten Tätigkeiten eine Arbeitshöhe von etwa 10 bis 15 cm unter der Ellenbogenhöhe. Je nach Körpergröße liegt die Höhe zwischen 85 und 110 cm. Miss deine eigene Ellenbogenhöhe und rechne davon zurück.
Brauche ich einen Not-Aus-Schalter?
Für deinen Eigenbau ist er nicht vorgeschrieben, aber sehr zu empfehlen. Die DGUV verlangt bei gewerblichen Tischfräsmaschinen einen leicht erkennbaren, schnell erreichbaren Schalter zum Ausschalten. Ein roter Taster an der Vorderkante erfüllt diese Idee. Lass die Verdrahtung von einer Elektrofachkraft ausführen.
Kann ich jede Oberfräse am Frästisch einsetzen?
Nicht automatisch. Prüfe in der Bedienungsanleitung, ob der Tischbetrieb vorgesehen ist, und ob die Fräse eine Höhenverstellung und ein passendes Lochbild hat. Eine Übersicht passender Modelle gibt die Seite zu Oberfräsen für den Frästisch.
Lohnt sich der Selbstbau gegenüber einem fertigen Frästisch?
Heimwerker.de sieht den Selbstbau als lohnend, weil gute Frästische mit großem Arbeitstisch nicht günstig sind. Du bekommst größere Tischflächen und eine Höhe nach Maß. Dafür investierst du Zeit und brauchst eine gute Einlegeplatte.
Quellen
- Frästisch selber bauen – heimwerker.de Redaktion
- Ergonomie konkret: Steharbeit – Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)
- Fachbereich AKTUELL FBHM-129: Tischfräsmaschinen, Bau und Ausrüstung zum sicheren Verwenden – DGUV, Sachgebiet Holzbe- und -verarbeitung
- DGUV Regel 109-606: Branche Tischler- und Schreinerhandwerk – Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
- Originalbetriebsanleitung Bosch POF 1200 AE / POF 1400 ACE – Robert Bosch Power Tools GmbH
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